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Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ändert sich vieles im Körper der Frau. Hormonhaushalt, Stoffwechsel, Immunsystem und andere Organsysteme passen sich den Anforderungen der Schwangerschaft an. Einige Anpassungen sind kaum merklich, andere können mit Belastungen verbunden sein. Was verändert sich wann im Körper der werdenden Mutter? Hier erfahren Sie mehr über die Entwicklungen in diesem besonderen Lebensabschnitt.

1. Schwangerschafts­drittel

1. bis 12. SSW

Der Organismus stellt sich auf die Schwangerschaft ein

Erste körperliche Veränderungen werden oft schon in der 5. Schwangerschaftswoche festgestellt. Die Periode bleibt aus. Bei vielen Frauen kommt es bereits zu Brustspannen und Übelkeit. Die Hormone beeinflussen ab der 6. SSW das Wachstum der Brust und der Gebärmutter.

Der Körper bereitet sich auf die Bedürfnisse des Embryos und der Geburt vor. Der Stoffwechsel verändert sich. Das führt zu einem schnelleren Wachstum der Nägel und Haare, aber auch zu erhöhter Flüssigkeitseinlagerung, Übelkeit, Müdigkeit und Schwindel.

Hormone sorgen dafür, dass die Muskulatur dehnbar wird und führen manchmal zu Hautveränderungen. Eine erhöhte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität kann Akne hervorrufen bzw. verschlimmert diese. In der 9. SSW drückt die wachsende Gebärmutter zunehmend auf die Harnblase. Da die Genitalorgane stärker mit Blut versorgt werden und vermehrt Sekret bilden, kann es zu vaginalem Ausfluss kommen. Ab der 12. SSW sinkt das Risiko für eine Fehlgeburt deutlich. Der Babybauch ist langsam zu erkennen.

Im ersten Drittel nehmen Frauen durchschnittlich ein bis drei Kilo an Gewicht zu.

2. Schwangerschafts­drittel

13. – 27. SSW

In dieser Phase fühlen sich die meisten Schwangeren am wohlsten

Das zweite Schwangerschafts­drittel ist meist das erfreulichste. Vorbei sind Übelkeit und Erbrechen und Hormone setzen große Energien frei.

Die benötigten Nährstoffe für den Fötus steigen, folglich auch das Blutvolumen. Das Herz der werdenden Mutter muss mehr arbeiten, so dass der Puls um 5 bis 10 Schläge pro Minute ansteigt.

Ab der 16. Woche produziert der Körper bereits die Kolostralmilch, Vormilch.

Die Gebärmutter wächst und hat in der 18. - 19. SSW die Größe einer Melone. Der Bauch wird sichtbar. Die Bauchhaut spannt sich zunehmend. Cremes und Öle können die Haut geschmeidig halten und Schwangerschaftsstreifen und Geweberissen entgegenwirken. Wir beraten Sie gern dazu in der Arnulf-Apotheke.

Der zunehmende Bauchumfang verändert die Körperhaltung der Schwangeren. Sie geht ins Hohlkreuz, um den Körper im Gleichgewicht zu halten, was wiederum meist zu Rückenschmerzen führt.

Ab der 20. SSW ist der Bauch deutlich zu sehen und die ersten Bewegungen des Kindes zu spüren. Alle Organe werden von der wachsenden Gebärmutter nach oben gedrängt. Eventuell entsteht Sodbrennen.

Kurzatmigkeit ist die Folge des erhöhten Sauerstoffbedarfs. Diese wird besonders beim Treppensteigen oder Reden deutlich. Beinkrämpfe können auftreten durch den Druck der Gebärmutter auf die Beckengefäße.

3. Schwangerschafts­drittel

28. SSW – Geburt

Das wachsende Baby wird zur zunehmenden Belastung

Das letzte Schwangerschafts­drittel ist meist das beschwerlichste für die werdende Mutter.

Da die wachsende Gebärmutter alle Organe zunehmend zur Seite drängt, entstehen die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Sodbrennen, Verstopfung, Kurzatmigkeit, erhöhter Harndrang, Rückenschmerzen. Das Kind wird immer lebhafter und drückt dies auch häufig nachts aus, wenn seine Mutter schlafen möchte. Schlaflosigkeit und Übermüdung sind häufig die Folge. Zeitweise können schon Vorwehen auftreten, die noch nicht sehr schmerzhaft, aber durchaus unangenehm sein können.

Die durchschnittliche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft beträgt über die zehn Monate bei Normalgewichtigen ca. 11 bis 16 Kilogramm.

So kann die Gewichtsverteilung aussehen:

Fötus: 3 bis 4 kg
Fruchtwasser: 1 kg
Plazenta: ½ kg bis 1 kg
Gebärmutter: 1 bis 1½ kg
neu gebildetes Blut: 1½ kg
Brustwachstum: ½ kg
Wassereinlagerungen: 1 bis 3 kg
Fett: 2 bis 3 kg

Beratung der Arnulf-Apotheke zum Thema Kinderwunsch und Schwangerschaft

Wir lassen Sie mit Ihren Problemen und Sorgen nicht allein und beantworten Ihnen alle Fragen, die vor, während und nach einer Schwangerschaft auftreten können. Wir führen auch spezielle Produkte für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere wie z. B. Ovulationstests, Schwangerschaftstests, Nahrungsergänzungsmittel zur Schwangerschaft und Schwangerschaftspflege. Nutzen Sie unsere persönliche Beratung und unseren Service.

FAQ Veränderungen in der Schwangerschaft

Wie viel Gewichtszunahme ist in der Schwangerschaft üblich?
Wie viel Sie in der Schwangerschaft zunehmen, hängt von der Art der Schwangerschaft (ein Kind oder Mehrlinge), Ihrer Körpergröße, Ihrer Veranlagung, Ihren Aktivitäten und Essgewohnheiten ab. Die durchschnittliche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft beträgt 11 bis 16 Kilogramm bei Normalgewichtigen. Bei Untergewicht vor der Schwangerschaft sollten Sie eher mehr zunehmen (12,5 bis 18 Kilogramm), bei Übergewicht eher weniger (ca. 7 bis 11,5 Kilogramm).
Kann zu viel oder zu wenig Gewichtszunahme schaden?
Nehmen Frauen sehr stark in der Schwangerschaft zu, steigt das Risiko für manche Gesundheitsprobleme (z. B. Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie) und Komplikationen während der Geburt. Das Kind kann dann sehr groß und schwer sein und ein Kaiserschnitt nötig werden. Es kann auch zu einer Frühgeburt kommen. Zu wenig Gewichtszunahme und Unterernährung kann aber auch dem Ungeborenen schaden. Es wird gegebenenfalls zu früh geboren oder hat ein zu niedriges Geburtsgewicht.
Lassen sich Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft vermeiden?
Dehnungsstreifen (auch Schwangerschaftsstreifen genannt) entstehen durch eine Überdehnung des Bindegewebes. Besonders im Bereich des Unterbauches können je nach Veranlagung gegen Ende der Schwangerschaft Dehnungsstreifen entstehen. Vor allem eine plötzliche, starke Gewichtszunahme kann mehr Dehnungsstreifen verursachen als eine allmähliche Zunahme des Gewichtes. Eine gesunde Ernährung, viel Trinken und regelmäßige Bewegung können einer übermäßigen Bildung vorbeugen. Leichte Massagen mit speziellen Pflegeprodukten regen die Durchblutung an und können sich positiv auf die Elastizität des Bindeweges auswirken.
Was hilft bei Flüssigkeitseinlagerungen?
Besonders im dritten Trimester können Wassereinlagerungen in den Armen, Händen, Beinen und Füßen zu Schwellungen (Ödeme) in den Regionen führen. Das Schwangerschaftshormon Progesteron weitet die Blutgefäße und macht sie durchlässiger, dadurch kann sich Wasser im Bindegewebe einlagern. Entgegenwirken kann man z. B. durch eine ausgewogene, salzhaltige Ernährung, Wechselduschen und Bewegung. Vermeiden Sie langes Stehen und Sitzen (lieber die Beine mal hochlegen) sowie die Einnahme von entwässernden Medikamenten.
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