Paro­dontologie in Ham­burg (Meiendorf)

Die Parodontitis, eine entzündliche Erkrankung, die den Zahnhalteapparat angreift, ist eine der Hauptursachen für den Zahnverlust bei Erwachsenen. Oft wird eine Parodontitis erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt, da sie lange Zeit ohne deutliche Symptome verläuft. Dies führt dazu, dass die Erkrankung unbemerkt bleibt und sich zu einem chronischen Zustand entwickeln kann.

Unsere Praxis ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für Parodontologie in Hamburg (Rahlstedt). Wir sind für Sie da, wenn es um die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung einer Parodontitis geht. Die Parodontologie ist ein Schwerpunkt von Zahnärztin Daniela Ranjbaryan, die sich kontinuierlich in diesem Bereich fortbildet.

Was ist eine Parodon­titis?

Eine Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose genannt) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann. Sie beginnt oft unscheinbar als Gingivitis – eine Entzündung des Zahnfleisches, meist verursacht durch bakteriellen Zahnbelag. Wenn dieser Zahnbelag nicht regelmäßig durch gründliche Mundhygiene entfernt wird, kann er zu einer Verhärtung führen, die man als Zahnstein kennt. Zahnstein kann nicht mehr einfach zu Hause entfernt werden und bietet eine ideale Oberfläche für weitere Bakterienansiedlungen.
Die Bakterien und ihre Giftstoffe greifen dann nicht nur das Zahnfleisch an, sondern auch die tieferliegenden Strukturen, die den Zahn im Kiefer verankern. Das Ergebnis: Das Zahnfleisch zieht sich zurück, die Zähne lockern sich und können im schlimmsten Fall ausfallen.

Die gute Nachricht ist: Parodontitis ist behandelbar. In der Zahnarztpraxis Meiendorfer Höfe legen wir großen Wert auf eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung. Unsere Mission ist es, Ihre Zahngesundheit zu erhalten und Ihr Lächeln zu schützen.

Symptome einer Parodon­titis

Die Symptome einer Parodontitis können vielfältig sein und sich im Anfangsstadium der Erkrankung oft nur sehr diskret zeigen, wodurch sie leicht übersehen werden können. Zu den ersten Anzeichen zählen häufig Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Essen, eine Rötung sowie Schwellungen des Zahnfleisches.

Mit fortschreitender Erkrankung kann es zu einem Rückgang des Zahnfleisches kommen, was die Zähne länger erscheinen lässt und zu einer erhöhten Empfindlichkeit führt. Zudem kann Mundgeruch, der trotz guter Mundhygiene fortbesteht, ein Hinweis auf Parodontitis sein.

Im weiteren Verlauf können die Zähne anfangen zu wackeln oder sich ihre Position im Kiefer verändern, da der Halt durch den geschädigten Zahnhalteapparat nachlässt. Diese Symptome sind Warnsignale des Körpers, die unbedingt ernst genommen und von einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin überprüft werden sollten, um schwerwiegendere Folgen wie Zahnverlust zu vermeiden.
Eine unbehandelte Parodontitis kann weit mehr als nur Ihre Mundgesundheit beeinträchtigen. Sie steht laut Studien in Verbindung mit einer Vielzahl allgemeinmedizinischer Gesundheitsprobleme, wie z. B. einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Atemwegserkrankungen.

Prophylaxe und Therapie von Parodontitis

Die Behandlung kann je nach Schweregrad der Erkrankung von einer professionellen Zahnreinigung über spezielle Tiefenreinigungen der Zahnfleischtaschen bis hin zu chirurgischen Eingriffen reichen. Ziel ist es immer, die Entzündung zu stoppen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und, wenn möglich, bereits verloren gegangenes Gewebe wiederherzustellen.

Unser spezialisiertes Angebot zur Prophy­laxe und Therapie von Parodon­titis:

  • Prophylaxe durch Professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Diagnose mit strahlungsarmen digitalen Röntgen
  • Schonende Behandlung bei chronischer Parodontitis
  • Lange Öffnungszeiten und Recall-Service

Vorsorge und Früh­erkennung

Die Vorsorge spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung schwerwiegender Folgen dieser Erkrankung. Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sind unerlässlich, da Ihre Zahnärztin frühzeitige Anzeichen von Parodontitis erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Zudem tragen regelmäßige Termine für eine professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis dazu bei, Plaque und Zahnstein zu entfernen und so das Risiko einer Zahnfleischentzündung zu minimieren. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung reduziert nicht nur das Risiko einer Entzündung, sondern hilft auch, den Fortschritt einer bereits vorhandenen Parodontitis zu verlangsamen oder sogar zu stoppen.

Darüber hinaus ist eine gründliche tägliche Mundhygiene zu Hause von großer Bedeutung. Wir beraten unsere Patientinnen und Patienten zu den besten Methoden der Zahnreinigung und zur Verwendung von Hilfsmitteln wie Zahnseide und Interdentalbürsten. Das regelmäßige Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürsten tragen wesentlich dazu bei, das Risiko einer Parodontitis zu reduzieren.

Diagnostik mit digitalem Röntgen

Dank unseres strahlungsarmen digitalen Röntgens können wir präzise Diagnosen stellen und individuell abgestimmte Behandlungspläne entwickeln. Digitales Röntgen zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, selbst kleinste Veränderungen im Kieferknochen und in den Zahnfleischtaschen sichtbar zu machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Diese hochauflösenden Bilder liefern wertvolle Informationen über das Ausmaß der Erkrankung, noch bevor klinische Symptome vollständig zum Vorschein kommen.

Darüber hinaus ermöglicht die digitale Technik eine sofortige Bildverarbeitung, wodurch die Diagnosezeit verkürzt und der Behandlungsprozess beschleunigt wird. Dies verbessert nicht nur die Effizienz der Parodontitisdiagnostik erheblich, sondern trägt auch dazu bei, individuell angepasste und frühzeitig eingeleitete Behandlungsstrategien zu entwickeln, um den weiteren Verlust von Zahnsubstanz zu verhindern.

Schonende Parodon­titis-­Therapie

Bei der Behandlung der Parodontitis legen wir großen Wert auf sanfte und dennoch wirkungsvolle Therapiemethoden, insbesondere bei der Säuberung von Zahnfleischtaschen. Durch diese sorgfältigen Behandlungsansätze werden die schädlichen Bakterien effektiv entfernt, ohne das umliegende Gewebe unnötig zu belasten.

Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, eine weitere Ausbreitung der Entzündung zu verhindern und den Heilungsprozess zu fördern, indem sie eine optimale Umgebung für die Regeneration des Zahnfleisches und den Erhalt der Zahnstruktur schafft. Unser Ziel ist es, die Gesundheit Ihres Zahnfleisches wiederherzustellen, während wir gleichzeitig sicherstellen, dass der gesamte Prozess für Sie so angenehm wie möglich gestaltet wird.

Befindet sich die Paradontitis in einem chronischen Stadium, müssen die Zahnfleischtaschen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

PerioChip® Behandlung bei chronischer Parodon­titis

Der PerioChip® ist eine innovative Behandlungsmöglichkeit bei Parodontitis, die darauf abzielt, die Tiefen von Zahnfleischtaschen zu reduzieren und die bakterielle Infektion zu bekämpfen. Es handelt sich um einen kleinen, dünnen Matrix-Chip, der direkt in die Zahnfleischtaschen eingesetzt wird und dort einen antiseptischen Wirkstoff, in der Regel Chlorhexidin, langsam über einen Zeitraum von etwa sieben Tagen freisetzt.

Diese gezielte Anwendung ermöglicht eine hohe Konzentration des Wirkstoffs direkt am Ort der Entzündung, ohne dass der gesamte Körper beeinflusst wird. Die Anwendung des PerioChip® ergänzt die mechanische Reinigung der Zahnfleischtaschen und kann dazu beitragen, die Heilung zu beschleunigen und das Risiko eines weiteren Fortschreitens der Parodontitis zu verringern. Diese Methode ist besonders für Patienten geeignet, die auf herkömmliche Behandlungen nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine zusätzliche antimikrobielle Therapie als sinnvoll erachtet wird.

Regel­mäßige Nachsorge

Nach Abschluss der aktiven Behandlungsphase ist eine regelmäßige Nachsorge entscheidend, um den langfristigen Erfolg zu sichern und ein Wiederauftreten der Parodontitis zu verhindern. Sie sollten sich bewusst sein, dass eine erfolgreiche Therapie auch eine fortlaufende Verpflichtung zur Mundhygiene, regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und professionelle Zahnreinigung beinhaltet.
Diese regelmäßigen Besuche ermöglichen es, den Erfolg der Behandlung zu überwachen, eventuell verbliebene oder neue Entzündungsherde frühzeitig zu erkennen und die Effektivität der häuslichen Mundhygiene zu beurteilen. Wir nehmen Sie gern in unseren Recall-Service auf und erinnern Sie rechtzeitig an Ihre nächsten Termine.

FAQ – Parodon­tologie in Hamburg

Was ist Parodontologie?
Parodontologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit der Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates beschäftigt. Eine gesunde Mundflora und intaktes Zahnfleisch sind entscheidend für die Gesamtheit Ihrer Zahngesundheit.
Wie erkenne ich, dass ich Parodontitis habe?
Symptome können Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang und in späteren Stadien Lockerung der Zähne sein.
Wie hilft eine professionelle Zahnreinigung bei Parodontitis?
Eine professionelle Zahnreinigung spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention und Unterstützung der Behandlung von Parodontitis. Durch die gründliche Entfernung von Plaque und Zahnstein, die sich über und unter dem Zahnfleischrand ansammeln, können die Hauptursachen der Parodontitis direkt angegangen werden. Diese Ansammlungen sind Brutstätten für Bakterien, die Entzündungen des Zahnfleisches und des darunterliegenden Knochengewebes verursachen. Darüber hinaus kann das Fortschreiten einer bereits vorhandenen Parodontitis verlangsamt oder sogar gestoppt werden.
Ist die Parodontitistherapie schmerzhaft?
Wir setzen moderne Behandlungsmethoden und Techniken ein, um die Therapie weitestgehend schmerzarm oder sogar schmerzfrei durchzuführen. Durch den Einsatz von Lokalanästhetika während der Eingriffe wird sichergestellt, dass die Patientinnen und Patienten während der Pardontosebehandlung keinen Schmerz verspüren. Sie werden zudem ausführlich über die Nachsorge informiert, um Beschwerden in der Heilungsphase zu minimieren. Unser Ziel ist es stets, die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wie lange dauert eine Parodontitistherapie?
Die Dauer einer Parodontitistherapie kann je nach Schweregrad der Erkrankung und individuellen Gegebenheiten variieren. In der Regel erstreckt sich die Behandlung über mehrere Sitzungen, die sich über Wochen oder sogar Monate hinziehen können.

Nach einer umfassenden Diagnose und der Erstellung eines individuellen Behandlungsplans beginnt die effektive Parodontitisbehandlung oft mit einer professionellen Zahnreinigung, gefolgt von spezifischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Entzündung und zur Regeneration des Zahnhalteapparates. Zusätzliche Sitzungen können erforderlich sein, um das Ergebnis zu bewerten und weitere Schritte einzuleiten.
Nach Abschluss der Behandlung ist eine regelmäßige Nachsorge entscheidend, um ein Wiederauftreten der Parodontitis zu verhindern.

Wie oft muss ich zur Nachkontrolle?
Die Häufigkeit der Nachkontrollen bei Parodontitis richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem individuellen Heilungsverlauf des Patienten. In der Regel empfehlen Zahnärzte nach Abschluss der aktiven Parodontitistherapie zunächst vierteljährliche Kontrolluntersuchungen. Abhängig von der Stabilität des Zustandes und der Mundgesundheit kann der Zeitraum zwischen den Nachkontrollen später auf ein halbes Jahr oder sogar auf ein Jahr ausgedehnt werden.
Wie kann ich einer Parodontitis vorbeugen?
Durch die Kombination aus Vorsorgeuntersuchung, Professioneller Zahnreinigung und bewusster Pflege zu Hause kann das Risiko einer Parodontitis deutlich gesenkt und die Mundgesundheit langfristig erhalten werden. Zudem kann die Aufklärung über Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes und eine unausgewogene Ernährung helfen, das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen und präventive Maßnahmen zu fördern.
Sind die Kosten für eine Parodontitisbehandlung von der Krankenkasse gedeckt?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Behandlung von Parodontitis sowie die Nachbehandlung mit Reinigung. Vor Beginn der Behandlung muss die Übernahme der Kosten bei der Krankenkasse beantragt werden. Darüber hinaus wird der Parodontale Screening Index (PSI), eine spezifische Untersuchung zur Früherkennung von Parodontitis, alle zwei Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Private Krankenversicherungen decken in der Regel die Kosten der Parodontitisbehandlung ab.
Welche allgemeinmedizinischen Gesundheitsprobleme können auf eine Parodontitis zurückgehen?
Forschungen haben gezeigt, dass die durch eine Parodontitis verursachten Entzündungen und Bakterien nicht nur lokal im Mundraum wirken, sondern auch systemische Auswirkungen haben können. Dies schließt ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen und sogar bestimmte Arten von Krebs ein. Schwangere Frauen mit Parodontitis haben zudem ein höheres Risiko für Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht des Neugeborenen.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Parodontitisbehandlung? Vereinbaren Sie gern einen Termin in der Zahnarztpraxis Meiendorfer Höfe – Ihrer Praxis für Parodontologie in Hamburg.

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